2018. Die Antworten haben wir schon. Jetzt geht es darum, die richtigen Fragen zu stellen.

Bildschirmfoto 2018-01-02 um 09.05.06Das Ende eines alten Jahres bzw. der Anfang eines neuen Jahres ist ein beliebter Anlass, auf die nächsten großen Entwicklungen und Herausforderungen zu blicken. In der Mailbox stapeln sich die Newsletter mit Betreffzeilen wie „Here are the most important innovations 2018“ oder „This is what will make businesses 2018 ticking…“.

Klar ist: Artificial Intelligence, Blockchain und Kryptowährungen werden Entwicklungen und Entscheidungen 2018 sicherlich prägen. Man muss nicht „Homo Deus“ gelesen haben, um sich zu fragen: Wozu das alles? Inwiefern machen diese Entwicklungen tatsächlich unser Leben besser? Welche Probleme lösen sie wirklich?

Dann empfiehlt sich die Lektüre jenes kleinen, feinen Kommentar von Business-Thinker Sally Blount, der einen wieder auf den Boden bringt und erdet. Sie ruft ganz einfach in Erinnerung, um was es bei Unternehmen – oder jedem anderen menschlichen Unterfangen, das gemeinsam mit anderen stattfindet – geht: „It’s all about human progress.“ Der menschliche Fortschritt – das Besser-werden als Menschheit. Dazu gehört das Lösen von Problemen, die uns als Menschen beschäftigen oder uns in unserem Mensch-Sein behindern.

Das ist nichts Neues. Schon gar nicht für Unternehmen, die sich in allen Fällen menschlichen Bedürfnissen annehmen, die gestillt werden wollen. Und so geht es auch bei neuen Technologien darum, kritisch zu hinterfragen: Welchen Beitrag können sie leisten, um die brennenden Fragen der Menschheit zu beantworten? Wie müssen sie dazu gestaltet und eingesetzt werden?

Dass die Blockchain-Technologie zu mehr als einem Hype in der Finanzwelt taugt, beweist zum Beispiel diese Zusammenstellung an Social Enterprises, die auf der Krypto-Technologie basieren.

Die Technologie gibt uns Myriaden von Antworten und Möglichkeiten. Es liegt an uns, die brennenden und relevanten Fragen zu definieren.