„Freiraum für spielerisches Gestalten“ – UNGEKÜRZT

Bildschirmfoto 2017-11-06 um 12.27.06Was bedeutet es, in einem Unternehmen künstlerisch zu arbeiten? Die Mission von Age of Artists ist von den kreativen Disziplinen zu lernen, um wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen besser zu bewältigen. Konkret unterstützt das Unternehmen Organisationen dabei, ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern und eine dauerhafte Umgebung für Kreativität, Innovation und verbesserte Zusammenarbeit zu schaffen. Das Interview mit Dirk Dobiéy bietet somit einen anderen Zugang dazu, wie unternehmerischer Freiraum interpretiert werden kann.

F…Wie kam es zu der Idee von Age of Artists? Was machen die Beratungs-, Ausbildungs- und Forschungstätigkeiten von Age of Artists aus?  

A…Die Idee zu Age of Artists ist das Ergebnis vielseitiger Erfahrungen unterschiedlicher Menschen in verschiedenen Branchen und Disziplinen. Wir stellten fest, wie vor allem der technische Fortschritt dazu führt, dass hergebrachte Strukturen, Prozesse und Methoden – Planung und Kontrolle, Strategie und Exekution, Analyse und Entscheidung, Oben und Unten – immer schlechter funktionieren. Die Auswirkungen auf viele Menschen sind gravierend: Überlastung oder Frustration sind häufig die Folge. Die Auswirkungen auf Organisationen sind nicht weniger schwerwiegend: Die Komplexität, Dynamik, Ungewissheit und Volatilität nehmen kontinuierlich zu. Heute müssen Organisationen zahlreiche und oft auch widersprüchliche Anforderungen miteinander vereinbaren und erfüllen. Viele kleine Schritte und Erkenntnisse veränderten langsam unsere Wahrnehmung, aber ein konkretes Projekt, das bereits zweimal ohne Erfolg abgebrochen werden musste und in dem einige der Gründungsmitglieder von Age of Artists involviert waren, markiert gewissermaßen die Geburtsstunde des Unternehmens. Zum Ende eines wichtigen – dann beim dritten Mal erfolgreichen – Teilabschnittes des Projektes im Jahr 2012 stellten wir fest, dass wir manchmal bewusst, aber auch unbewusst ein nicht-lineares, iteratives, spielerisches, eben ein künstlerisches Vorgehen gewählt hatten, das nicht nur befriedigender sondern auch ergiebiger war.

Seit unserer Gründung haben sich uns viele Menschen in unterschiedlichen Ländern und aus unterschiedlichen Disziplinen angeschlossen. Künstler, Manager, Psychologen, Designer, Architekten, Anthropologen, Ingenieure, Betriebswirte, Physiker, Entwickler. Professoren, Doktoranden und Studenten. Theorie und Praxis. Erfahrung und Leidenschaft. Während einige sich in einer passiven Unterstützungsrolle wohl fühlen, sind andere aktiv in unsere Forschungs-, Ausbildungs- oder Beratungsprojekte involviert. Als Unternehmen genauso wie als Gemeinschaft verstehen wir uns mehr als ein Organismus in einem Ökosystem menschlicher Gestaltungskraft. Was uns ausmacht ist, dass wir dabei unterstützen neue Formen der Arbeit, der Führung, der Organisation zu entwickeln, um so einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit von Organisationen und der Erneuerung der Gesellschaft, in der wir leben, zu leisten. Und das sowohl auf der Seite des Individuums, also im Sinne persönlicher Fähigkeiten, als auch auf der strukturellen und kulturprägenden Ebene der Organisation.

Unterstützend kommen die Erkenntnisse unserer Forschung aus unseren – mittlerweile über hundert – Interviews, die bald auch gebündelt in Buchform erscheinen werden, zum Einsatz. Age of Artists ist also zweierlei: Wir sind einerseits ein Netzwerk, eine Gemeinschaft, aus unterschiedlichen Ländern, unterschiedlichen Fachgebieten und unterschiedlichen Generationen mit einer gemeinsamen Mission und auf der anderen Seite sind wir ein professionelles Beratungs- und Weiterbildungsunternehmen.

F…Was können Unternehmen von der Kunst lernen? Was haben Unternehmen davon?    

A…Da gibt es eine ganze Menge: Wahrnehmungsvermögen, Reflexionsfähigkeit, Gestaltungskompetenz, Umgang mit Unplanbarkeit und Ambiguität – alles Fähigkeiten, die im Künstlerischen zu Hause sind. Künstler aus allen Genres zeigen eine besondere künstlerische Haltung, die im Kontext anderer Disziplinen ebenfalls hohe Relevanz hat und zunehmend wichtiger wird. Diese Haltung besteht aus Neugier, Leidenschaft, Zuversicht und Widerstandsfähigkeit. Welches Unternehmen wünscht sich nicht Mitarbeiter mit dieser Haltung? Damit sich eine solche Haltung entfalten kann müssen Unternehmen ein entsprechendes Umfeld schaffen.

Mit unseren Kunden versuchen wir immer wieder gemeinschaftlich den Raum zu öffnen und nicht zu strikt an vorangegangenen Ergebnissen festzuhalten, sondern die Bereitschaft zu fördern, diese auch jederzeit in Frage zu stellen. Dabei versuchen wir den Problembegriff zu vermeiden und in unserer Arbeit eher vom Möglichkeitsraum zu sprechen, denn sobald man ein Problem beschrieben hat, hat man sich schon irgendwie eingeschränkt. Bei der Entwicklung neuer Ideen muss es jedoch zunächst gar nicht darum gehen, was man als Problem erfasst. Bei unserer Arbeit geht es nicht darum, ein Tool, eine Methode oder ein Vorgehen zu propagieren und das dann unverändert auf alles anzuwenden, was uns in die Quere kommt, sondern uns eher danach zu orientieren, was wir vorfinden, und dann gemeinschaftlich mit unserem Partner, also dem Unternehmen, mit dem wir arbeiten, Dinge zu gestalten. Darum geht es bei kreativer Arbeit.

F…Ein Wert, den viele mit Kunst verbinden, ist die Freiheit. Welche Rolle spielt dieser Wert in der Arbeit von Age of Artists?  

A…In vielen Gesellschaften ist die Freiheit der Kunst aus gutem Grund eines der am stärksten geschützten Grundrechte. Gleichzeitig hat sich auf Basis derartiger Gesetze ein Missverständnis entwickelt, wonach Künstler keinen Restriktionen, keinerlei Limitierungen und keinen Einschränkungen unterliegen würden. Viele Menschen außerhalb der Kunst betrachten die Welt der Künstler als Zone ohne Zwänge und Gebiet ohne Grenzen, eine für nur wenige Auserwählte sich erfüllende Freiheitsutopie. Genauso bestehen viele Künstler, und es ist ihre Pflicht dies zu betonen, auf der Freiheit der Kunst. Doch der Grat ist schmal. Schnell werden Persönlichkeitsdefizite wie Narzissmus und Egoismus unter dem Deckmantel eines falsch verstandenen Freiheitsgedankens versteckt.

Auf der anderen Seite werden Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung als Disziplinen voller Knappheit und Zwänge definiert. Menschen, Ressourcen, das Budget und sogar Kunden sind nur in begrenzter Anzahl vorhanden. Darum sind auch viele Personen aus Wirtschaft und Wissenschaft so skeptisch, wenn es darum geht, von der Kunst zu lernen, geschweige denn Praktiken zu transferieren. Sie denken dabei an Verschwendung, Beliebigkeit und Disziplinlosigkeit. Aber ist das Leben des Künstlers wirklich geprägt von Zwanglosigkeit und grenzenloser Freiheit alles zu tun, was man möchte? Tatsächlich ist es anders. Zumindest wenn es um die eigentliche Kreativarbeit geht, bleibt Freiheit ein Mythos. Für Künstler gibt es die gleichen Beschränkungen wie sie aus anderen Disziplinen bekannt sind: Budget, Ressourcen und Zeit. Ob all dieser Einschränkungen, was jedoch grenzenlos ist, ist der kreative Geist der Menschen und ihre Fähigkeit, ständig neue Dinge zu erfinden – aber dies gilt nicht nur für die Kunst.
Was mir sehr gut gefällt, ist der sogenannte „schöpferische Winkel“ von Willi Baumeister. Der Maler hat seinen Studierenden ein Schema aufgezeichnet mit einem Punkt A, heute, und einem Punkt B, dem Ziel, zu dem wir zum aktuellen Zeitpunkt hinwollen. B ist allerdings nur ein Scheinziel, denn tatsächlich landen wir an Punkt C, den Baumeister auf seiner Zweiachsenmatrix über Punkt B platziert hat. Es gibt also einen Raum zur Gestaltung, in dem sich Dinge entwickeln können. Und das ist etwas, was wir beim klassischen Planen und Kontrollieren in der Wirtschaft so nicht vorfinden. Dort soll der Weg von A nach B eine gerade Linie sein. Baumeister widerspricht mit seinem schöpferischen Winkel dieser Idee und sagt: Wir können abweichen, wir dürfen abweichen, wir sollen abweichen. Denn nur so kann uns das begegnen, was wir nicht kennen. Das, was wir letztendlich als Innovation bezeichnen. Dieses Abweichen, dieses Gestalten als spielerischer Vorgang erfordert Freiraum. Nicht Freiheit. Wir denken, dass das der bessere Begriff ist. Die Psychologin Beate Rössler spricht im Zusammenhang mit Autonomie von abhängiger Freiheit. Das ist eine sehr schöne Beschreibung dessen, worum es geht, denn wir befinden uns immer – ob biologisch, psychologisch, sozial, wirtschaftlich gesehen – in einer gegenseitigen Abhängigkeit mit unserer Umgebung. Das heißt, was wir schaffen müssen, ist ein Freiraum, in dem das Spielerische, das Kreative, sich entfalten kann und wir als Handelnde auch gleichzeitig verstehen, dass es Spielregeln gibt.

F…Wie sieht das konkret aus, wenn Unternehmen nach den Prinzipien der Kunst arbeiten? Wie kann man (in einem Unternehmen) künstlerischer arbeiten?    

A…Wie Sie an meinen Antworten vermutlich bereits erahnen können, geht es uns nicht darum, ob die Menschen besser zeichnen oder musizieren können, obwohl dies auch relevant und ganz wunderbar ist. Wonach wir streben, ist Wirksamkeit dort zu entfalten, wo die Menschen handeln. In ihrem Metier. An ihrem Arbeitsplatz. Und in genau diesen vielfältigen Kontexten und Situationen stellen wir uns die folgenden Fragen: Was bedeutet kreatives Arbeiten hier? Wie kann das begünstigt werden? Und wie kann man die Menschen dort, wo sie sind, dabei unterstützen, ihr Gestaltungspotenzial zu entfalten? Unternehmen wollen heute vor allem kreative Mitarbeiter. Wenn diese Menschen jedoch auf starre Organisationsstrukturen treffen, dann können sie ihre Fähigkeiten nicht einbringen.
Der künstlerische Prozess – wahrnehmen, reflektieren, spielerisch gestalten und aufführen – ist Ausgangspunkt für beides: die Entwicklung einer individuellen künstlerischen Haltung wie auch die Entwicklung einer Kreativitätskultur in einer Organisation.

Für uns zeichnet sich eine Kreativitätskultur durch vier Merkmale aus: Vielfalt, Sinnhaftigkeit, Freiraum und Beweglichkeit. Vielfalt bedeutet Entdeckergeist als Beitrag zum unternehmerischen Erfolg wertschätzen und die Sensibilität für das Umfeld durch ein verbessertes Sensorium erhöhen. Viele Unternehmen, Lego und Intel gehören zum Beispiel dazu, kontrastieren die Segnungen einer quantifizierbaren Welt, indem sie versuchen, ihre Innovationsfähigkeit mit Hilfe von ethnologischen Praktiken zu verbessern. Da geht es um Zuhören und Beobachten, also um Wahrnehmung, nicht Messung. Sinn zu verspüren, der über rein wirtschaftliche Aspekte hinausgeht und so Mitarbeitermotivation, Mehrwert für die Kunden und eine tiefe Verbundenheit mit der Gesellschaft ermöglicht ist der nächste wichtige Punkt. Johannes Gutmann von Sonnentor, einem Unternehmen das unter anderem Gewürze und Tees produziert und vermarktet, antwortete mir auf meine Frage, was der Zweck seines Unternehmens sei, dass es darum gehe seinen Arbeitsplatz und den seiner Mitarbeiter zu erhalten. Das ergibt Sinn und es unterscheidet ihn von vielen anderen, die an seiner Stelle sagen würden, sie wollen den tollsten Tee produzieren. Den besten Tee produziert Sonnentor quasi nebenbei. Ein Wirkungsbereich und eine Ausrichtung, die klar definiert sind und dennoch genug Freiraum für alle Mitglieder der Organisation lässt beizutragen, und so Selbstwirksamkeit in der Zusammenarbeit mit anderen zu erfahren, ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Es gibt eine ganze Reihe von Unternehmen, in denen die Mitarbeiter sehr viel Mitspracherecht und Eigenverantwortung übernehmen.

Nehmen Sie zum Beispiel Netcentric. Das Züricher Softwarehaus organisiert sich als sogenannte Holakratie. Die Kernidee dabei ist: Hierarchien werden nicht auf Personen, sondern auf Rollen, zum Beispiel Personalplanung, ausgerichtet. Belange, die mit diesen Rollen verbunden sind, werden in autonom agierenden Kreisen bearbeitet, die permanent kleine Kurskorrekturen vornehmen. Bei Beweglichkeit schließlich geht es für uns darum, sich nicht vom eigenen Erfolg verführen zu lassen und sich immer wieder in Frage zu stellen. Es geht um den Wunsch nach Effizienz aber dem Verlangen nach Bedeutsamkeit und die Fähigkeit, sich kontinuierlich zu verändern und zu erneuern. Sipgate ist ein Düsseldorfer Unternehmen, das mit Internettelefonie sein Geld verdient. Dort hat man sich, um beweglich zu bleiben, eine ganz eigene Melange aus Lean Management, Kanban, Scrum und anderen agilen Ansätzen erarbeitet. Daneben haben die Mitarbeiter weitere Routinen entwickelt, die einzeln betrachtet nicht unbedingt neu oder einzigartig sind, in ihrer Gesamtheit aber dabei unterstützen, dem Wunsch des Unternehmens nach Agilität im Tagesgeschäft Ausdruck zu verleihen. All das: Vielfalt, Sinnhaftigkeit, Freiraum und Beweglichkeit ist nicht wenig. Aber es ist wesentlich um die Überlebensfähigkeit der eigenen Organisation zu gewährleisten. Denn das, was letztendlich interessiert, ist die Erfahrung von Bedeutung und Wirksamkeit.

F…Ist die künstlerische Haltung letztendlich der Ausdruck eines bestimmten Kulturverständnisses?    

A…Womöglich ist das so, aber ich kann das nicht mit Sicherheit sagen. Was ich sagen kann ist, dass für viele künstlerisch handelnde Menschen kein Zweifel daran besteht, dass sich aus den bestehenden Herausforderungen unmittelbare Arbeitsaufträge an sie selbst ableiten lassen. Das gilt für Unternehmer, Forscher, Manager, Künstler und alle anderen immer dann, wenn sie ihre Haltung dazu führt, Vielfalt Einseitigkeit vorzuziehen, Sinnhaftigkeit über Profit und Wachstum hinaus zu definieren, Freiraum mehr zu schätzen als Fremdbestimmung und Beweglichkeit wichtiger ist als Robustheit. Sichtbar wird das nicht immer aber häufig in künstlerischen und gestalterischen Berufszweigen, wo man häufig auch Mitgefühl für die Menschen und die Menschlichkeit findet, das beispielsweise in der Architektur, der Kunst des Gestaltens eines Heimes, einer Zuflucht, eines Daches zum Ausdruck kommt und zwar über den eigentlichen Nutzenaspekt hinaus.

Wenn Sie nach einem bestimmten Kulturverständnis fragen, dann könnte man die Frage auch als Wunsch nach Eindeutigkeit und Verbindlichkeit verstehen. Nach unserem Verständnis der künstlerischen Praxis geht es jedoch nicht um gewisse Werkzeuge oder Methoden, die schablonenhaft angewandt werden. Methoden wie Design Thinking und Werkzeuge wie ein Business Model Canvas sind wertvoll, werden aber zu oft zum Dogma und dienen manchmal als Entschuldigung dafür, eben nicht kreativ sein zu müssen. Haltung wird nicht von einem Tool oder einer Methode vermittelt. Eine Methode ist ein Rezept. Und wir wollen nicht nach Rezept kochen, sondern wollen zuerst in den Kühlschrank schauen und uns überlegen, was wir mit dem, was im Kühlschrank ist, anstellen können. Das sind zwei unterschiedliche Herangehensweisen. Es ist durchaus legitim, Methoden zu nutzen. Aber wir ziehen es vor, nach dem Blick in den Kühlschrank zu überlegen, ob ein Mixer oder Messer die bessere Lösung ist. Letztendlich funktioniert das, wovon wir hier sprechen, auch ohne den Kunstbegriff. Auch das war eine Erkenntnis, zu der wir im Laufe der Zeit gelangt sind.

Es gibt bereits Unternehmen wie Sonnentor, Netcentric oder Sipgate, die andere Wege eingeschlagen haben oder es versuchen und sich nicht notwendigerweise mit dem Begriff des Künstlerischen umgeben. Wir haben unsere Reise bei Künstlern begonnen, weil wir glaubten – und das hat sich auch bestätigt –, dass wir dort besonders viel lernen können. Jetzt beschäftigen wir uns mit Unternehmen, die das, was wir herausgefunden haben, bereits praktizieren – unabhängig davon wie sie es nennen. Wenn wir mit Schumpeter davon ausgehen, dass es keinen Fortschritt rein technologischer Natur gibt, sondern dieser immer mit einem gesellschaftlichen Wandel einhergehen muss, dann sollten wir darauf bedacht sein, dass wir gesellschaftlich, institutionell und persönlich daran teilhaben. Das zu tun, ist unsere gemeinsame Gestaltungsaufgabe und Teil der Mission von Age of Artists. Dieser Arbeitsbereich ist groß genug, sodass wir nicht auf Grenzziehungen zwischen den Disziplinen achten müssen, sondern nach Gemeinsamkeiten suchen dürfen.

Dirk Dobiéy ist Autor, Mitgründer des gemeinnützigen Beratungs- und Ausbildungsunternehmens Age of Artists. Von 2004 bis 2014 war er in unterschiedlichen Führungsfunktionen in der mittleren Leitungsebene bei SAP tätig, zuletzt als Global Vice President Knowledge and Enablement Solutions. Davor arbeitete er als Berater für Strategieentwicklung und Veränderungsmanagement bei Hewlett Packard sowie als Beratungsleiter bei T-Systems.